PowerPoint wirklich auf dem absteigenden Ast?

Die von Strategy Compass aufgelegte internationale Studie "Präsentationen in Unternehmen 2017 – Nutzung, Effizienz und Erfolg" wurde im November geschlossen. Mit über 500 Teilnehmern aus deutschen und US-amerikanischen Unternehmen repräsentiert sie einen Denk-Querschnitt mehrheitlich von Führungskräften aus Firmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern.

PowerPoint ist mit weit über 90% das Mittel der Wahl, und wenn es nach den Teilnehmern der Studie geht, wird sich seine Anwendung in den nächsten Jahren sogar noch weiter verstärken. Heute ist jedes zweite interne und jedes 1,5te externe Meeting von einer PowerPoint-Präsentation begleitet. Dabei überrascht es schon, dass nur gut die Hälfte der Teilnehmer das eigene Unternehmen beim Thema Präsentationen als wenigstens gut aufgestellt einschätzt.

Bei der Frage nach der Einschätzung, woran die meisten Präsentationen scheitern, werden vor allem Aspekte wie schlechter Aufbau, schlechte Visualisierung, mangelnde Übereinstimmung der eigenen Ziele mit den Erwartungen der Zielgruppe sowie unsauber gestaltete Folien genannt. Das erstaunt, da diese Probleme relativ einfach zu beheben oder zumindest zu reduzieren wären. Der schlechte Vortragsauftritt wurde hingegen weit weniger häufig als Hauptproblem gesehen, als die so oft in Foren und Artikeln zu lesende Kritik vermuten lässt. Die Interpretation wird spannend, denn die Frage ist natürlich: Woran liegt das?

Und, obwohl Digitalisierung in aller Munde ist, muss man dennoch konstatieren, dass der Arbeitsalltag mit diesen Entwicklungen vielfach noch nicht Schritt hält.

Lesen Sie mehr dazu im ersten Quartal 2018, wenn wir die Ergebnisse im Detail veröffentlichen.